Aktuelle Informationen

hlb Niedersachsen klagt gegen Lehrverpflichtung von 18 SWS an HAW

Bonn/Hannover, 30. August 2019. Der Vorstand des Landesverbandes Niedersachsen im Hochschullehrerbund hlb hat gegen die Lehrverpflichtung der Professorinnen und Professoren der Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen in Höhe von 18 Stunden pro Woche (SWS) einen Antrag auf Normenkontrolle beim Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg eingereicht. Ziel ist es, dass das OVG diese Verpflichtung für rechtswidrig und damit unwirksam erklärt. Der hlb fordert seit Längerem von der Politik eine Festsetzung der Lehrverpflichtung auf maximal 12 SWS und eine Mitarbeiterstelle pro Professur.

Neues Hochschulgesetz NRW eröffnet Promotionsrecht für HAW

Bonn, 11. Juli 2019. Ab dem nächsten Semester wird es das an eine nachgewiesene Forschungsstärke geknüpfte Promotionsrecht auch in NRW geben! Am Donnerstag, 11. Juli verabschiedete der Landtag NRW ein neues Hochschulgesetz. Ab Wintersemester 2019 kann dem Promotionskolleg NRW das eigenständige Promotionsrecht verliehen werden. Das derzeitige Graduierteninstitut NRW wird in ein rechtlich verselbstständigtes Promotionskolleg überführt. Da alle Mitglieder des Graduierteninstituts im Rahmen des Aufnahmeverfahrens bereits ihre Forschungsstärke nachgewiesen haben, sollte die Verleihung des Promotionsrechts an das Promotionskolleg zügig möglich sein. Das Land NRW wird eine Begutachtung durch den Wissenschaftsrat vornehmen lassen. Wenn sich dabei zeigt, dass das Promotionsgeschehen am Kolleg dem Qualitätsniveau des Promotionsgeschehens an Universitäten gleichwertig ist, wird dem Kolleg das Promotionsrecht verliehen werden. Das neue Hochschulgesetz tritt ab dem Wintersemester 2019 in Kraft.

Zu weiteren Informationen des Wissenschaftsministeriums »»

Bundesdelegiertenversammlung 2019 wählt Präsidium des hlb

Bonn, 28. Mai 2019. Auf der diesjährigen Bundesdelegiertenversammlung des Hochschullehrerbunds am 25. Mai in Berlin fanden turnusgemäß Präsidiumswahlen statt. Neu in das Präsidium wählten die Delegierten Professor Franz-Xaver Boos (Hochschule Hof) aus dem Landesverband Bayern, dem VHB. Er ist seit 2016 als Sprecher seiner Hochschule für den VHB aktiv. Neben seiner Professur an der HAW Hof ist er wissenschaftlicher Leiter der „hochschule dual“, die die dualen Studienangebote an allen staatlichen bayerischen HAW und Hochschulen in kirchlicher Trägerschaft bündelt.

Zum Bundespräsidium »»

Sechstes hessisches Promotionszentrum erhält das Promotionsrecht

6. Mai 2019. Die Technische Hochschule Mittelhessen eröffnete ein eigenständiges Promotionszentrum für Ingenieurwissenschaften, dem das Promotionsrecht verliehen wurde. Damit wird erstmals in Deutschland die Verleihung eines Dr.-Ing. an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) möglich. Es ist bereits das sechste Promotionszentrum in Hessen, das eine entsprechend hohe Forschungsstärke nachweisen kann, die für die derzeit nur in Hessen rechtlich möglich Verleihung des Promotionsrechts erforderlichen ist. Die Option der Verleihung des eigenständigen Promotionsrecht an forschungsstarke Fachrichtungen von HAW, die das Land Hessen bei der letzten Hochschulgesetznovellierung eröffnet hat, bleibt damit auf Erfolgskurs.

Zur Pressemitteilung des hessischen Wissenschaftsministeriums»»

hlb begrüßt Verstetigung des Hochschulpakts mit dauerhaft 4 Mrd. Euro jährlich

In ihrer Sitzung am 3. Mai hat sich die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) endlich auf die Nachfolge des „Zukunftsvertrags Studium und Lehre stärken“ (Hochschulpakts) verständigt. Damit sind die zähen Verhandlungen vorerst abgeschlossen. Die Finanzierung erfolgt in den Jahren 2021 bis 2023 durch den Bund und ab 2024 gemeinsam mit den Ländern, wobei der Bund 110 Mio. Euro und die Länder 40 Millionen Euro jährlich aufbringen werden und zwar ab dem Jahr 2021 auf Dauer.

„Durch die dauerhafte Förderung ab dem Jahr 2021 kann insbesondere der Ausbau unbefristeter Beschäftigungsverhältnisse des mit  Studium und Lehre befassten  Personals an den Hochschulen unterstützt werden. Darin sehen Bund und Länder einen wesentlichen Faktor für die  Verbesserung der  Qualität  von Studium und  Lehre. Dies  ist ein ausdrückliches Ziel des Zukunftsvertrags“, heißt es in der Pressemitteilung der GWK.

Zur Pressemitteilung des Hochschullehrerbunds

Zur Pressemitteilung der GWK »»

Arbeitgeberpreis für Bildung 2019: Persönlichkeit gefragt! Bildung, die Werte vermittelt und für Demokratie begeistert

Unter diesem Motto steht der mit 10.000 Euro dotierte diesjährige "Arbeitgeberpreis für Bildung". Bewerben können sich Hochschullehrende, ein Team oder Personen aus der Hochschulleitung. Ein Schwerpunkt der Arbeit der Bewerberinnen und Bewerber sollte die Wertevermittlung, die Persönlichkeitsentwicklung und das Demokratieverständnis ihrer Studierenden sein.

Details finden Sie hier »». Der Bewerbungsschluss ist der 15. August 2019.

 

Vergütungsvereinbarung für Intranetnutzungen an Hochschulen vereinbart

Bonn, 5. März 2019. Länder und Verwertungsgesellschaften, vertreten durch die VG Bild-Kunst, haben sich über eine Vergütungsvereinbarung zur Abgeltung von Ansprüchen für die Nutzungen urheberrechtlich geschützter Werke - mit Ausnahme von Schriftwerken - in den digitalen Semesterapparaten der Hochschulen geeinigt. Ein neuer Vertrag war notwendig geworden, nachdem die maßgebliche Regelung in Paragraf 52a des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) mit dem am 01. März 2018 in Kraft getretenen Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz (UrhWissG) aufgehoben und durch die Neuregelungen in den Paragraphen 60a, 60c und 60h UrhG ersetzt wurde. Was die an die Verwertungsgesellschaften zu leistende Vergütung für vorgenommene Nutzungen betrifft, ist nunmehr explizit geregelt, dass eine pauschale Vergütung oder eine repräsentative Stichprobe der Nutzung für die nutzungsabhängige Berechnung der angemessenen Vergütung genügt.

Der Vertrag mit allen Verwertungsgesellschaften, außer der VG WORT, wurde am 7. Januar 2019 unterzeichnet. Die Vertragsparteien haben sich in Fortführung der bisherigen Praxis darauf verständigt, dass die an den Hochschulen vorgenommenen Intranetnutzungen urheberrechtlich geschützter Werke von den Ländern auch weiterhin durch eine jährlich zu zahlende Pauschalvergütung abgegolten werden. Das Verhandlungsergebnis mit der VG Bild-Kunst zeigt, dass die vom Gesetzgeber explizit eröffnete Möglichkeit pauschal zu vergüten, eine für alle Beteiligten praktikable Lösung darstellt.

Entsprechende Verhandlungen mit dem Ziel, auch mit der VG WORT eine pauschale Vergütung für die Intranetnutzungen von Schriftwerken zu vereinbaren, dauern derzeit noch an.

Beschlossen hat die Kultusministerkonferenz darüber hinaus auch die mit den Verwertungsgesellschaften WORT und Bild-Kunst sowie dem Bund ausgehandelte Neufassung eines Vertrages zur Abgeltung urheberrechtlicher Ansprüche für den Versand von Kopien im Leihverkehr nach Leihverkehrsordnung durch Bibliotheken („Gesamtvertrag Kopienversand im innerbibliothekarischen Leihverkehr“). Des Weiteren wurde auch dem Rahmenvertrag zur Vergütung urheberrechtlicher Ansprüche für die öffentliche Zugänglichmachung von veröffentlichten Schriftwerken an Terminals in öffentlichen Bibliotheken, Museen, Einrichtungen des Bild- und Tonerbes, Archiven und Bildungseinrichtungen zugestimmt. Diese treten nun an die Stelle der bisherigen Verträge.

Quelle: Kultusministerkonferenz

Hochschullehrerbund positioniert sich zur Stärkung der angewandten Forschung

Die deutschen Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) machen mit 978.826 Studierenden mittlerweile gut ein Drittel der deutschen Hochschullandschaft aus – Tendenz weiter steigend. Ihre Aufgabenstellung ist auf anwendungsnahe Forschung sowie Technologietransfer in die Gesellschaft, insbesondere in Wirtschaft und Verwaltung ausgerichtet.

Vor allem der Mittelstand profitiert von jedem Euro, der in die HAW investiert wird.

Der Hochschullehrerbund hat

Zentralverband der Ingenieurvereine fordert eigenständiges Promotionsrecht für HAW/FH

Der Zentralverband der Ingenieurvereine ZBI fordert für die FH-Absolventinnen und -Absolventen die gleichen Berufs- und Karrierechancen wie für Uni-Absolventinnen und -Absolventen und damit das Promotionsrecht für Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen . Der ZBI sieht keine sachlichen Gründe zur Differenzierung von Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen hinsichtlich des Promotionsrechtes. Das hat nicht nur Nachteile für die Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen und deren Studierende, sondern bedeutet zugleich auch den Verlust von Forschungspotenzial und damit letztlich Schäden für die Volkswirtschaft.

zum vollständigen Text »»

„Universität, aber praktisch“ - 50 Jahre Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen

29. November 2018, DIE ZEIT, Nr. 49/2018: "Oft sind die FHs ein eigener Wirtschaftsmotor, der Benzin braucht, sie wünschen sich daher eine eigene Förderorganisation, eine "Deutsche Transfergemeinschaft" (DTG). Einen Topf voll Gold, um den sich bewerben kann, wer die beste Transferidee hat – analog zur Deutschen Forschungsgemeinschaft; ohne den DFG-Jahresetat von drei Milliarden Euro stünden deutsche Universitäten längst still.“

zum vollständigen Artikel »»

430 Millionen für die Gewinnung von professoralem Personal

Bonn, 22. November 2018 Die GWK beschloss auf ihrer Sitzung am 16. November, HAW/ FH bei der Gewinnung und Entwicklung von professoralem Personal mit einem neuen Förderprogramm zu unterstützen. „Wir hatten für die Unterstützung der derzeit schwierigen Situation an den HAW/FH bei der Besetzung von Professuren eine Milliarde Euro gefordert – analog dem für Universitäten beschlossenen Tenure-Track-Programm. Bund und Länder haben sich nun auf 430 Millionen Euro verständigt“, erläutert hlb-Präsident Professor Nicolai Müller-Bromley.

Hochschulgovernance als Daueraufgabe: Empfehlungen des Wissenschaftsrats

November 2018 In seinen Empfehlungen vom 19. Oktober 2018 zieht der Wissenschaftsrat eine Bilanz der vergangenen Jahrzehnte, in denen Strukturen und Prozesse an den Hochschulen in allen Bundesländern reformiert und viele Befugnisse auf die Leitungsämter übertragen wurden. Der Wissenschaftsrat regt die Hochschulen an, sich systematisch mit ihrer Governance zu beschäftigten, sowohl mit den Strukturen und Prozessen als auch mit der Praxis.

Empfehlungen zur Hochschulgovernance (PDF) »»

GWK verhandelt Programm zur Gewinnung von Personal an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen

21. August 2018. Am 16. November 2018 wollen Bund und Länder das Programm „zur Förderung der Gewinnung und Entwicklung von professoralem Personal an Fachhochschulen“ (Arbeitstitel) in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) beschließen; seit Ende Juni liegt ein erster Entwurf der dafür nötigen Bund-Länder-Vereinbarung vor.

Weitere Informationen »»

Akkreditierungsrat bietet FAQ-Service zur Akkreditierung ++ Verbindlicher Leitfaden zur Benennung von Gutachtern verabschiedet

Im aktuellen Newsletter des Akkreditierungsrats finden Sie FAQs zur Akkreditierung und weitere nützliche Links zu den seit 1. Januar 2018 geltenden neuen Regelungen für die Akkreditierung.

Zum Newsletter des Akkreditierungsrats »»

Weiterhin wurde das Verfahren zur Gutachterbenennung gemäß Studienakkreditierungsstaatsvertrag veröffenlicht (PDF-Datei»»)

Berufungsverfahren: Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen im Vergleich

Juni 2018. Die Ergebnisse einer Analyse des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschungs DZHW bestätigen die Anwendung bzw. Umsetzung rechtlicher Vorgaben der Bundesländer für die Besetzung von Professuren an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen und an Universitäten.

So berichten die Berufungskommissionsvorsitzenden an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen, dass forschungsbezogene Kriterien bei der Listenentscheidung eine geringere Rolle spielen. Sie betonen hingegen die Relevanz lehrbezogener Kriterien. Für eine Professur an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen sind hingegen mind. fünfjährige berufspraktische Erfahrungen, davon mindestens drei Jahre außerhalb der Hochschule, erforderlich.
Erwartungsgemäß zeigt sich ein anderes Bild an den Universitäten: Hier sehen die entsprechenden Regelungen der Landeshochschulgesetze schwerpunktmäßig die Forschungsstärke als Einstellungsvoraussetzung vor, sodass dort die Berufungskommissionsvorsitzenden die Relevanz forschungsbezogener Kriterien für die Listenentscheidung in Berufungsverfahren betonen.

Zu den Ergebnissen »»

Streikverbot für Beamte verfassungsgemäß

Bonn, 12. Juni 2018. Das Streikverbot für Beamtinnen und Beamte ist als eigenständiger hergebrachter Grundsatz des Berufsbeamtentums vom Gesetzgeber zu beachten. Es steht auch mit dem Grundsatz der Völkerrechtsfreundlichkeit des Grundgesetzes im Einklang und ist insbesondere mit den Gewährleistungen der Europäischen Menschenrechtskonvention vereinbar. Mit dieser Begründung hat der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts mit Urteil vom heutigen Tage vier gegen das Streikverbot für Beamte gerichtete Verfassungsbeschwerden zurückgewiesen. Zur Pressemitteilung des Bundesverfassunggerichts »»

Ab 1. März gilt das neue Urheberrecht. Was ist zu beachten?

Die Reform des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) tritt am 1. März 2018 in Kraft. Geregelt werden darin gesetzlich erlaubte Nutzungen von urheberrechtlich geschützten Werken, ohne dass es einer Zustimmung des Rechtsinhabers bedarf. Das Gesetz fasst die Erlaubnis für Vervielfältigungen und die Nutzung über das Intranet für den Unterricht für alle Bildungseinrichtungen – inklusive der Hochschulen – nunmehr in einer Norm, in § 60a UrhG, zusammen.

Akademie für politische Weiterbildung Tutzing: Die Sprache von Forschung und Lehre

Vom 26. bis 27. Februar 2018 findet an der Akademie für politische Weiterbildung Tutzing die Tagung zum Thema "Die Sprache von Forschung und Lehre. Lenkung durch Konzepte der Ökonomie" in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Deutsch als Wissenschaftssprache e. V. und dem Zentrum für Europäische Bildung der Fakultät für Lehrerbildung der Universität Zagreb statt. Programm  »»

Zur Rechtslage für alte und neue Akkreditierungsverfahren

Zum 1. Januar 2018 laufende Akkreditierungsverfahren, d. h. für die Verträge, die davor geschlossen wurden, werden nach bisherigem Recht zu Ende geführt. Für diese wie für alle vor dem 1. Januar 2018 getroffenen Akkreditierungs-entscheidungen gilt für die gesamte Akkreditierungsperiode weiterhin das bisherige Recht. Dies schließt u. a. ein:

  • die Meldung von wesentlichen Änderungen von akkreditierten Studiengängen an die
    Agenturen und die dortige Behandlung der Angelegenheit,
  • die Ergänzung der Akkreditierung eines Kombinationsstudiengangs um weitere Teilstudiengänge.

Systemakkreditierung: Da allerdings nach neuer Rechtslage für die Beantragung einer Systemreakkreditierung der Nachweis einer Zwischenevaluation in der vorangegangenen Akkreditierungsperiode nicht mehr notwendig ist, entfällt diese auch für Systemakkreditierungen bisherigen Rechts.

Weitere Informationen finden Siehier »»

Fulbright-Reisestipendien für deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Mit Reisestipendien für deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterstützt die Fulbright-Kommission die Entstehung und Vertiefung der Kontakte zwischen deutschen und amerikanischen Hochschulen und Forschungsinstitutionen, die Einrichtung deutscher und amerikanischer Gastdozenturen und gemeinsamer Forschungsprojekte an den jeweils beteiligten Hochschulen.

Die Antragstellung ist ganzjährig möglich. Mehr erfahren Sie hier »»

Forschung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen dürfe sich nicht allein über Firmenaufträge finanzieren, mahnt hlb-Vizepräsidentin Olga Rösch in den vdi-nachrichten

"Es gibt sie immer noch, die vielfach reproduzierte Vorstellung, die Forschung an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen geschehe lediglich im Rahmen der Drittmittelfinanzierung, was angesichts der Ausrichtung auf praxisbezogene Forschungsthemen nur folgerichtig sei. Auf diese Weise kämen die Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen ihrem Auftrag zur Durchführung der angewandten Forschung nach und eine staatlicherseits grundfinanzierte Forschung wäre gar nicht erforderlich", heißt es in ihrem Beitrag. Link zum Beitrag »»

Bundesverwaltungsgericht entschied am 21. September: Teilweise Konsumtion ist verfassungsgemäß

21. September 2017. Die mit Wirkung vom 1. Januar 2013 im Land Rheinland-Pfalz eingeführte teilweise Anrechnung des erhöhten Grundgehalts auf die Leistungsbezüge von Professoren ist verfassungsgemäß. Das hat das Bundesverwaltungsgericht am 21. September 2017 entschieden. 

Rheinland-Pfalz hatte in Reaktion auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus 2012 die Grundgehälter in der Besoldungsgruppe W 2 zum 1. Januar 2013 lediglich um 240 Euro erhöht und dabei einen konsumtionsfreien Sockelbetrag von 150 Euro vorgesehen. Damit wirkt sich die Konsumtion in Rheinland-Pfalz de facto lediglich in Höhe von 90 Euro monatlich brutto aus. So war es auch bei dem Kläger, einem Hochschullehrer der Besoldungsgruppe W 2 aus Rheinland-Pfalz, der dort nach seiner Berufung im Jahr 2009 Berufungsleistungsbezüge in Höhe von etwa 300 Euro bezog. Seine Klage war bereits im Jahr 2014 abgewiesen worden, ebenso seine darauffolgender Berufung.

Das Bundesverwaltungsgericht hat jetzt beide Vorinstanzen bestätigt und die teilweise Anrechnung der pauschalen Besoldungserhöhung für verfassungsgemäß erklärt.

Weitere Informationen unter »»

Akkreditierung: Künftig nur noch alle acht Jahre

Bonn, September 2017. Die Wissenschaftsministerien haben ihre Arbeit am Entwurf der Musterrechtsverordnung für die Neuregelung der Akkreditierung fast beendet.

Demnach sollen die Akkreditierungszeiträume auf acht Jahre gestreckt werden. Die Agenturen sind künftig für die Begutachtung der formalen Kriterien zuständig. Ihr Bericht geht an Gutachter, die wiederum die fachlich-inhaltlichen Kriterien prüfen. Das erstellte Gutachten geht an den Akkreditierungsrat, der auf dieser Grundlage die eigentliche Akkreditierungsentscheidung trifft.

Weitere wesentliche Inhalte »»

Bundestag beschließt neues Urheberrecht

Mit dem vom Deutschen Bundestag beschlossenen Gesetz zur Angleichung des Urheberrechts an die Erfordernisse der Wissensgesellschaft (Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz) wird die schon lange überfällige Reform des Urheberrechts vollzogen. Das nun verabschiedete Gesetz tritt zum 1. März 2018 in Kraft.

Im Gegensatz zum Referentenentwurf sollen wissenschaftliche Einrichtungen
wie Hochschulen nur 15 Prozent eines veröffentlichten Werkes genehmigungsfrei in den digitalen Semesterapparaten nutzen, vervielfältigen und zugänglich machen dürfen. Damit bleibt das Gesetz deutlich hinter dem Referentenentwurf zurück, der dafür noch bis zu 25 Prozent vorsah. Der hlb hat erhebliche Bedenken gegenüber einer starren Quantifizierung der Nutzungen von Werken und hatte daher in seiner Stellungnahme deutlich gemacht, dass eine allgemeine Wissenschaftsschranke zu bevorzugen wäre.

Zu den Dokumenten des Deutschen Bundestags »»

Zur Stellungnahme des hlb »»

Interview mit hlb-Präsident Müller-Bromley zur DZHW-Studie und dem Bewerbermangel an FH in den vdi-nachrichten

"Den FH-Professoren fehlt es an Gestaltungsspielraum. Um Praktiker für die Wissenschaft zu gewinnen, braucht es neue Anreize, meint Nicolai Müller-Bromley, Chef des Hochschullehrerbundes."
Zum vollständigen Interview gelangen Siehier »»

Interview des Vorsitzenden des Landesverbands Rheinland-Pfalz, Werner Müller-Geib, in der Zeitung “Rheinpfalz“

Berufsverband fordert eigentverantwortliches Promotionsrecht und warnt vor Nachwuchsmangel

Der Hochschullehrerbund Rheinland-Pfalz macht sich dafür stark, dass künftig auch die Hochschulen für angewandte Wissenschaften [...] eigenveranwortlich Doktortitel vergeben dürfen, betonte Landesvorsitzender Werner Müller-Geib im Gespräch mit der Tageszeitung RHEINPFALZ.

Zum vollständigen Interview »»

hlb im Gespräch mit Bundeswissenschaftsministerin Wanka

Am Vortag der Bundesdelegiertenversammlung des hlb, am 18. Mai 2017, trafen sich der Präsident des hlb, Professor Nicolai Müller-Bromley, hlb-Vizepräsident, Professor Jochen Struwe, und die stellvertretende Geschäftsführerin des hlb, Dr. Karla Neschke, mit der Bundesministerin für Wissenschaft und Forschung, Professor Johanna Wanka, in ihrem Büro in Berlin. Themen waren u. a. ein Programm zur Unterstützung der sich zunehmend schwierig gestaltenden Gewinnung von Professorinnen und Professoren an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen.

Ausschreibung Deutscher Arbeitgeberpreis für Bildung 2017: „Entwickle deine Zukunft!“. Mädchen und Frauen für Technik und Digitalisierung begeistern

Berlin, 24. April 2017. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hat gemeinsam mit der Deutschen Bahn AG und der Deutschen Telekom AG den „Deutschen Arbeitgeberpreis für Bildung 2017“ ausgeschrieben. Gesucht werden erfolgreiche Praxisbeispiele, die zeigen, wie das Interesse und die Begeisterung von Mädchen und jungen Frauen für Technik und Digitalisierung gezielt unterstützt und Zukunftskompetenzen nachhaltig gefördert werden können.
Den Ausschreibungsflyer und das Formblatt für die Bewerbung finden Sie in den unteren beiden Dateien:

Jahresrückblick 2016

Wieder einmal blicken wir auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Im Oktober erhielt als erste Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen in Deutschland die Hochschule Fulda für den Bereich Sozialwissenschaften das Promotionsrecht. Niemand hat sich so klar und so konsequent wie der hlb für ein eigenständiges Promotionsrecht von Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen eingesetzt. ...

Bis 30. September 2017 weiterhin pauschale Abgeltung der Ansprüche an VG Wort

Die angekündigte Arbeitsgruppe der drei Verhandlungspartner Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und VG Wort hat umgehend eine Zwischenlösung erarbeitet. Die pauschale Abgeltung der Ansprüche der VG Wort nach §52a Urheberrechtsgesetz wird zunächst bis zum 30. September 2017 fortgeführt, heißt es in einem Schreiben des Wissenschaftsministeriums NRW an die Hochschulen des Landes vom 15. Dezember.

Weitere Details zur Übergangslösung finden Sie hier »»

Bis zum 30. September 2017 soll eine praktikable Lösung an den deutschen Hochschulen implementiert werden.

Pressemeldung der Kultusministerkonferenz vom 23.12.2016 »»

Entwurf eines Akkreditierungsstaatsvertrags der KMK liegt vor

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat den Entwurf eines Staatsvertrages über die Organisation des gemeinsamen Akkreditierungssystems zur Qualitätssicherung in Studium und Lehre an deutschen Hochschulen am 9. Dezember 2016 beschlossen.

Darin sind für die künftigen Akkreditierungsverfahren folgende Änderungen vorgesehen:

  • Nur der Akkreditierungsrat und nicht die Agenturen kann Studiengänge zulassen.
  • Im Akkreditierungsrat gibt es eine Professorenmehrheit und damit eine Gewährleistung der strukturellen Mehrheit der Wissenschaft bei fachlichen Fragen.
  • Verfahren zur Bewertung der formalen Zulassungskriterien werden getrennt von der Bewertung fachlich-inhaltlicher Kriterien. Dabei gehört die Berufsrelevanz zu den fachlichen Kriterien.
  • Vereinfachung der Zulassung von Agenturen als Ersatz für die Akkreditierung von Agenturen und die Öffnung für alternative Akkreditierungsinstrumente.

Der neue Vertrag der Bundesländer setzt die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) vom 17. Februar 2016 (Az. 1 BvL 8/10) um. Das Gericht stellte die Akkreditierung als eine externe Qualitätssicherung der Hochschullehre selbst nicht in Frage. Es bemängelte jedoch die rechtliche Umsetzung, da die für die Akkreditierung wesentlichen Entscheidungen durch den Gesetzgeber selbst zu treffen sind. Diese Entscheidungen betreffen die Normierung inhaltlicher, verfahrens- und organisationsbezogener Anforderungen an die Akkreditierung sowie die wissenschaftsadäquate Zusammensetzung der Akteure im Akkreditierungsverfahren.

Das weitere Verfahren: Die KMK legt den Staatsvertrag der Ministerpräsidentenkonferenz zur Beschlussfassung und Unterzeichnung vor. Auf Grundlage dieses Staatsvertrags werden die Bundesländer eigene Rechtverordnungen erlassen. Dafür erarbeitet derzeit eine Arbeitsgruppe eine Muster-Rechtsverordnung.

Risikofreier Wechsel von C nach W in NRW jetzt möglich! Zur Umfrage des hlbNRW

Risikofreier Wechsel von C nach W in NRW jetzt möglich!

Seit der Verabschiedung des Dienstrechtsmodernisierungsgesetzes im Land NRW Mitte 2016 besteht nun endlich grundsätzlich die vom hlbNRW seit langem geforderte Möglichkeit für die C 2-Kolleginnen und -Kollegen, in die W-Besoldung zu wechseln, ohne dabei Risiken in der Besoldung und Versorgung einzugehen. Es freut uns, dass die Arbeit des hlbNRW auf diese Weise sichtbar gewürdigt wird.

Um zu überprüfen, wie mit dieser Regelung seitens der Hochschulen umgegangen wird, führt der hlbNRW im Moment eine Umfrage durch.

Wenn Sie sich beteiligen möchten, finden Sie hier die Gelegenheit unter diesem Link »»

Neuer Rahmenvertrag für Verwendung von Schriftwerken für Lehre und Forschung liegt vor

Die Kultusministerkonferenz, der Bund und die Verwertungsgesellschaft WORT haben sich auf einen Rahmenvertrag zur Vergütung von Ansprüchen für Nutzungen nach § 52a Urhebergesetz an staatlichen Hochschulen verständigt. Er wird ab 1. Januar 2017 gelten. Neu geregelt wird die Abgeltung urheberrechtlicher Ansprüche für das öffentliche Zugänglichmachen von Schriftwerken für Lehre und Forschung. Die Hochschulen müssen ab dem 1. Januar 2017 dem Vertrag beitreten, um weiterhin von §52a UrhG Gebrauch machen zu können.

Landesverband Rheinland-Pfalz wählte neuen Vorstand

Nach seinem 16-jährigen Engagement beendete Prof. Dr. Klaus Zellner seine Arbeit im Vorstand des hlbRheinland-Pfalz. Zum neuen Vorsitzenden wurde Prof. Dr. Werner Müller-Geib (Katholische Hochschule Mainz) gewählt. Der rheinland-pfälzische Landesverband weist mit rund 380 Mitgliedern den zweithöchsten Organisationsgrad (41,1 Prozent) aller Landesverbände des Hochschullehrerbunds auf.

Khakzar tritt zum 1. August sein neues Amt als Sprecher der HRK-Mitgliedergruppe der Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulenan

Am 23. März wählte die Mitgliedergruppe der Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen in der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) Professor Karim Khakzar, Präsident der Hochschule Fulda, zu ihrem neuen Sprecher und damit auch zum Vizepräsidenten der HRK. Am 1. August 2016 trat er sein Amt an. Mit ihm sprach Dr. Karla Neschke, stv. Geschäftsführerin des Hochschullehrerbunds.

Die Zukunft der Akkreditierung - Podiumsdiskussion zur Bundesdelegiertenversammlung 2016

Der Hochschullehrerbund griff in der Auftaktveranstaltung zu seiner diesjährigen Bundesdelegiertenversammlung den aktuellen Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zur Akkreditierung auf. Vertreter der Zentralen Evaluations- und Akkreditierungsagentur und des Niedersächsischen Ministeriums diskutierten am 20. Mai 2016 in Hannover mit den Mitgliedern des hlbüber die Konsequenzen des Beschlusses für das Akkreditierungssystem.

Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände schreibt Wettbewerb für Bildung aus

Berlin, 15. April 2016. Die Bundesvereinigung der Deutschen
Arbeitgeberverbände (BDA) schreibt gemeinsam mit der Deutschen Bahn und der
Deutschen Telekom den „Deutschen Arbeitgeberpreis für Bildung 2016“
aus. Gesucht werden zukunftsfähige Konzepte, mit denen die
Integration von Menschen mit Migrations- und/oder Fluchthintergrund
nachhaltig unterstützt und Vielfalt gefördert wird.
Bildungseinrichtungen können sich bis zum 15. August 2016 in einer von vier
Kategorien bewerben: frühkindliche Bildung, schulische Bildung, berufliche
Bildung oder hochschulische Bildung. Nähere Informationen finden Sie  im Flyer (PDF-Datei):

Nicolai Müller-Bromley im Deutschlandfunk am 30. März 2016: Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulenexzellent in der Anwendungsorientierung

Die deutsche Forschungslandschaft sei insgesamt sehr stark grundlagenorientiert, sagte Nicolai Müller-Bromley, der Präsident des Verbands der Hochschullehrer an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen , im Deutschlandfunk. Das sei gerade im weltweiten Kontext nicht richtig. Vor allem die Anwendungsorientierung und der Transfer von Wissen in die Industrie seien Kernkompetenzen der Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen und wichtig für die Dynamik der Wirtschaft ...

Zum vollständigen Interview vom 30. März 2016 in der Sendung Campus & Karriere »

Bundesverfassungsgericht entschied am 17. Februar 2016 zur Akkreditierung von Studiengängen

Bonn, 23. März 2016. Das Bundesverfassungsgericht fordert den Landesgesetzgeber NRW in seiner aktuellen Entscheidung auf, spätestens bis zum 31. Dezember 2017 wesentliche Regeln der Akkreditierung wie zur Verfahrenseinleitung, zum Verfahren, zur Rechtsform der Entscheidungen der Agenturen und zu den Folgen bei fehlender Umsetzung von Auflagen der Agenturen sowie zum zeitlichen Abstand der Reakkreditierung festzulegen. Die Entscheidung betrifft die Programmakkreditierung, aber ebenso die staatlichen Hochschulen. Pressemeldung des Bundesverfassunggerichts »»

hlb-Präsident Müller-Bromley verweist in den vdi-nachrichten darauf, dass anwendungsorientierte Forschung ebenso exzellenzfähig sei.

Präsident Nicolai Müller-Bromley zeigte sich enttäuscht über Ergebnis der Imboden-Kommission und verwies darauf, dass anwendungsorientierte Forschung ebenso exzellenzfähig sei.

Zum gesamten Artikel in den vdi-nachrichten »»

“Wieder nur Grundlagenforschung“ - hlb-Präsident Prof. Müller-Bromley zu den Ergebnissen der Imboden-Kommission

"Es ist .... enttäuschend, dass sie [die HAW] aus der Exzellenzinitiative vollständig ausgeblendet werden sollen", stellt Müller-Bromley im Interview mit den vdi-nachrichten fest.Zum Interview in den vdi-nachrichten ...

hlb-Präsident Müller-Bromley berichtet in der duz vom 18. Dezember 2015 über Karrierewege an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen

Mit dem Thema „Karriereziele- und wege an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen“ befasst sich derzeit eine Arbeitsgruppe des Wissenschaftsrates. Prof. Dr. Nicolai Müller-Bromley, Präsident des hlb, wurde im Januar 2015 als Experte von dieser Arbeitsgruppe angehört, die Anfang 2016 ihr Ergebnispapier vorlegen wird. Zum Artikel in der duz »»

hlb-Präsident Müller-Bromley äußert sich in der FAZ vom 12. Dezember 2015 über die Betreuung von Abschlussarbeiten an FH

"An Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen ist die Betreuungsrelation bundesweit besser. ... Allerdings sehen wir auch hier die Entwicklung, dass durch die kürzeren Studiengänge durch Bachelor und Master jedes Jahr mehr Abschlussarbeiten geschrieben werden." wird Prof. Dr. Nicolai Müller-Bromley in der FAZ zitiert. Zum vollständigen Artikel »»

Ab 24. Dezember 2015 bis 2. Januar 2016 ist die Geschäftsstelle geschlossen. Sie erreichen uns wieder am Montag, 4. Januar

Aktuelles zu digitalen Semesterapparaten und veränderten Meldungen an die VG Wort: neuer Rahmenvertrag erst ab 1. Januar 2017

Wahl der Mitglieder zu den Fachkollegien der Deutschen Forschngsgemeinschaft nur noch bis 23. November 2016 möglich

Am Montag, 23. November 2015, 14:00 Uhr, läuft die Frist zur Wahl der Mitglieder zu den Fachkollegien der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ab. Die Fachkollegien bewerten Anträge auf finanzielle Förderung. Bisher sind Hochschulen für angewandte Wissenschaften noch nicht Mitglieder der DFG und werden bei der Vergabe von Fördergeldern unserer Auffassung nach nicht angemessen berücksichtigt.

Bericht Zukunftswerkstatt des hlb 2015, 14. und 15. September, Ochsenfurt

Ochsenfurt, 14. und 15. September 2015

Ergebnisse: Aus Sicht der Teilnehmer lautet die Formel für eine Regelprofessur an einer Fachhochschule 12 SWS plus 1 Mitarbeiter. Nur wenn die Höhe der Lehrverpflichtung internationalen und wissenschaftlichen  Maßstäben entspricht und ein Mittelbau zur Verfügung steht, kann sich die Forschung an Fachhochschulen für Gesellschaft und Unternehmen voll entfalten.

Bericht als PDF-Dokument

Ablauf des Workshops

  1. Phase: Es wurde über Zukunftsszenarien und Arbeitsfelder nachgedacht, die aus Sicht der Professorinnen und Professoren für den Erfolg von Fachhochschulen relevant sind.
  2. Phase: Reflektion von idealen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Professur an Fachhochschulen vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen.
  3. Phase: Erarbeitung realistische Lösungsvorschläge für die erarbeiteten Aufgaben.

Ergebnisse als PDF-Dokument
Dokumentation als PDF-Dokument

29.06.2014 Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Änderung des Grundgesetzes Artikel 91b

hier: Beteiligung nach § 47 Absatz 1 der Gemeinsame Geschäftsordung der Bundesministerien

Der Hochschullehrerbund hlb Bundesvereinigung e. V. begrüßt, dass die unglückliche Änderung der Gemeinschaftsaufgaben in Art. 91a und 91b GG durch die Föderalismusreform Teil 1 des Jahres 2006 mit dem vorgelegten Gesetzentwurf revidiert werden soll.

21.05.2014 Hochschullehrerbund Bremen - Zum Entwurf des Wissenschaftsplans in Bremen

Bremen, Bremerhaven, 21. Mai 2014. Die Hochschulen im Land Bremen leisten gute Arbeit - leiden aber seit Jahren unter einer extremen Unterfinanzierung. In den kommenden Jahren werden die Aufgaben für die Hochschulen umfangreicher, vielfältiger und schwieriger.So muss in der Lehre einer immer differenzierter [..]

16.05.2014 hlb-Diskussionrunde zum Promotionsrecht für FH zeigte fragwürdigen Umgang von Universitäten mit der kooperativen Promotion

Bonn, Mai 2014. Die Auftaktveranstaltung der Bundesdelegiertenversammlung des Hochschullehrerbunds hlbam 16. Mai 2014 widmete sich dem Thema "Promotionsrecht für Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen?". Der hlbunterstützt Bestrebungen verschiedener Länder für ein eigenständiges Promotionsrecht der Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen. Das Wissenschaftsministerium in NRW tendiert zum Festhalten am Promotionsprivileg der Universitäten, plädiert jedoch für eine Verbesserung der Promotionsmöglichkeiten für Fachhochschulabsolventen, insbesondere im Rahmen kooperativer Promotionen.

12.04.2014 Novelle des Hochschulgesetzes auf dem Prüfstand - Diskussion des hlbNRW

„Entfaltung von Potenzialen oder Bürokratisierung der Hochschulen in NRW“ war das Thema einer Podiumsdiskussion des hlbNRW mit Vertretern aus Politik und von Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen. Im Fokus standen auch die Folgen des aktuellen Hochschulfreiheitsgesetzes. Am 12. April diskutierten an der Hochschule für angewandte Wissenschaften/Fachhochschule Köln der zuständige Abteilungsleiter im Wissenschaftsministerium NRW, Dr. Thomas Grünewald, der Sprecher des Wissenschaftsausschusses, Dr. Stefan Berger (CDU), der ehemalige Präsident der Hochschule für angewandte Wissenschaften/Fachhochschule Köln, Prof. Dr. Joachim Metzner, Ex-Staatssekretär Dr. Wolfgang Lieb sowie der Präsident des Hochschullehrerbunds Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Thomas Stelzer-Rothe über das geplante Hochschulzukunftsgesetz.

10.04.2014 Ergebnisse der Umfrage zur Workload von Professoren und Professorinnen vollständig erschienen

2013 führte der Hochschullehrerbund hlb eine Umfrage unter allen Professorinnen und Professoren an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen durch. Die Ergebnisse wurden in der Verbandszeitschrift in zwei Teilen in den Ausgaben 6/2013 und 2/2014 veröffentlicht.

Kompletter Text als PDF-Dokument

29.01.2014 hlb-Image-Faltblatt mit Informationen zu den Zielen und Dienstleistungen des hlb erschienen

Bestellungen richten Sie bitte an Dr. Karla Neschke,
Kontakt: karla.neschke@hlb.de

PDF-Dokument >>

8.01.2014 Promotionsrecht für Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen ist überfällig

Der Präsident des Hochschullehrerbunds hlb, Prof. Dr. Nicolai Müller-Bromley, begrüßt den Vorstoß von Wissenschaftsministerin Waltraud Wende, das Promotionsrecht für die Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen in Schleswig-Holstein einzuführen.

21.11.2013 Promotionsrecht für Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen: Wichtiges Signal aus Schleswig-Holstein

KIEL. Der Hochschullehrerbund Schleswig-Holstein (hlb) begrüßt das von Wissenschaftsministerin Prof. Wende geplante eigenständige Promotionsrecht für Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen.

19.06.2013 Ministerium in Hessen legt Entwurf für Änderung der Lehrverpflichtungsverordnung vor.

Stellungnahme des hlbHessen zum Entwurf einer Verordnung über den Umfang der Lehrverpflichtung des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals an den Hochschulen des Landes (Lehrverpflichtungsverordnung)