Pressemitteilungen

hlb Niedersachsen klagt gegen Lehrverpflichtung von 18 SWS an HAW

Bonn/Hannover, 30. August 2019. Der Vorstand des Landesverbandes Niedersachsen im Hochschullehrerbund hlb hat gegen die Lehrverpflichtung der Professorinnen und Professoren der Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen in Höhe von 18 Stunden pro Woche (SWS) einen Antrag auf Normenkontrolle beim Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg eingereicht. Ziel ist es, dass das OVG diese Verpflichtung für rechtswidrig und damit unwirksam erklärt. Der hlb fordert seit Längerem von der Politik eine Festsetzung der Lehrverpflichtung auf maximal 12 SWS und eine Mitarbeiterstelle pro Professur.

Lübecker Manifest

14. Juni 2019. Im Jahr 1969 wurden die ersten Fachhochschulen in Schleswig-Holstein gegründet. Seitdem haben sie eine erstaunliche Karriere durchlaufen und sich zu modernen Hochschulen für angewandte Wissenschaften entwickelt: Über 40 Prozent aller Studierenden sind an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften eingeschrieben, das waren im Jahr 2018 erstmals über eine Million Menschen - Tendenz steigend. Die Abschlüsse sind seit der europaweiten Bologna-Reform denen an Universitäten gleichwertig.

50 Jahre Fachhochschulen – „Erfolg braucht starke HAW“

Bonn, 27. Mai 2019. Erfolg braucht starke HAW – Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Daher fordert der Hochschullehrerbund hlb einen Lehrumfang von maximal 12 SWS für alle Professor*innen und eine grundfinanzierte Mitarbeiterstelle pro Professur. Hochschullehrende von HAW aus nahezu allen Bundesländern diskutierten diese Forderungen auf dem ausgebuchten hlb-Kolloquium am 24. Mai in Berlin.

Interview hlb-Präsident Prof. Müller-Bromley: Wir brauchen mehr Zeit

Nicolai Müller-Bromley, Präsident des Hochschullehrerbunds hlb, über den langen Weg der Fachhochschulen zur Gleichberechtigung.

DUZ: Die Institution Fachhochschule feiert ihr 50-jähriges Jubiläum. Worauf können Sie stolz sein? Müller-Bromley: Auf die akademische Ausbildung von Millionen junger Menschen, die unsere Gesellschaft wesentlich vorangebracht haben. Und darauf, dass sie als Hochschulen für angewandte Wissenschaften ihren anerkannten Platz im Hochschulsystem gefunden haben.

Zum vollständigen Interview aus DUZ – Magazin für Wissenschaft und Gesellschaft, 05/2019. >>

Bund und Länder beschließen Verstetigung der Hochschulpakte

hlb begrüßt Verstetigung der beiden Pakte für die Hochschulen +++ Der Gradmesser Absolventenzahlen gefährdet das Leistungsniveau +++ Kritisch sieht der hlb die Kürzung der Mittel für den Qualitätspakt Lehre.

Bonn, 6. Mai 2019. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat sich am 3. Mai nach zähen Verhandlungen auf die Nachfolge des „Zukunftsvertrags Studium und Lehre stärken“ (bisher Hochschulpakt) und des Vertrags „Innovation in der Hochschullehre“ (Qualitätspakt Lehre) verständigt. Der Hochschullehrerbund begrüßt die Verstetigung beider Pakte. Bedauerlich ist, dass es nicht gelungen ist, analog zum Pakt für Forschung und Innovation für die außeruniversitären Forschungseinrichtungen eine prozentuale Steigerung auch der die Hochschulforschung und -lehre betreffenden Pakte zu beschließen.

Sechstes hessisches Promotionszentrum erhält das Promotionsrecht

6. Mai 2019. Die Technische Hochschule Mittelhessen eröffnete ein eigenständiges Promotionszentrum für Ingenieurwissenschaften, dem das Promotionsrecht verliehen wurde. Damit wird erstmals in Deutschland die Verleihung eines Dr.-Ing. an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) möglich. Es ist bereits das sechste Promotionszentrum in Hessen, das eine entsprechend hohe Forschungsstärke nachweisen kann, die für die derzeit nur in Hessen rechtlich möglich Verleihung des Promotionsrechts erforderlichen ist. Die Option der Verleihung des eigenständigen Promotionsrecht an forschungsstarke Fachrichtungen von HAW, die das Land Hessen bei der letzten Hochschulgesetznovellierung eröffnet hat, bleibt damit auf Erfolgskurs.

Zur Pressemitteilung des hessischen Wissenschaftsministeriums

Verfassungsbeschwerde: Verletzung der Wissenschaftsfreiheit in Baden-Württemberg

Stuttgart, 29. März 2019. Die Wissenschaftsfreiheit ist ein hohes Gut, das den Professorinnen und Professoren verfassungsrechtlich zugesichert wird. Alle Hochschullehrenden tragen somit eine hohe Verantwortung bei der wissenschaftlichen Entwicklung ihrer Fachgebiete. Zugleich benötigen Hochschullehrende hinreichende Mitwirkungs- und Kontrollrechte in den Hochschulgremien, um das ihnen gesetzlich garantierte Grundrecht vor Willkür zu schützen. Die infolge der Entscheidung des baden-württembergischen Verfassungsgerichtshof vom 14. November 2016 (1 VB 16/15) vom Gesetzgeber vorgenommenen Änderungen im Hochschulgesetz sind aus Sicht des hlbBW nicht praktikabel, um das substanzielle Kompetenzungleichgewicht zwischen der Leitungsebene gegenüber den Professorinnen und Professoren bzw. dem Hochschulsenat zu beseitigen.
Zur Pressemitteilung des hlbBW:

Eigenständiges Promotionsrecht für HAW: Innovation durch angewandte Forschung

Das eigenständige Promotionsrecht für Hochschulen für angewandte Wissenschaften stärkt die Innovationskraft Deutschlands und sichert den Anschluss an die globalen Herausforderungen.

Bonn, 22. März 2019. „Wenn in Nordrhein-Westfalen das Promotionsrecht für Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen (HAW/FH) nicht eingeführt würde, wäre eine große Chance für die Entwicklung von Innovationen, den Transfer in die Wirtschaft und letztlich deren Platzierung am Markt vertan. [...]

430 Millionen für die Gewinnung von professoralem Personal

Bonn, 22. November 2018 Die GWK beschloss auf ihrer Sitzung am 16. November, HAW/ FH bei der Gewinnung und Entwicklung von professoralem Personal mit einem neuen Förderprogramm zu unterstützen. „Wir hatten für die Unterstützung der derzeit schwierigen Situation an den HAW/FH bei der Besetzung von Professuren eine Milliarde Euro gefordert – analog dem für Universitäten beschlossenen Tenure-Track-Programm. Bund und Länder haben sich nun auf 430 Millionen Euro verständigt“, erläutert hlb-Präsident Professor Nicolai Müller-Bromley.

 

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Hochschulgovernance als Daueraufgabe: Empfehlungen des Wissenschaftsrats

November 2018. In seinen Empfehlungen vom 19. Oktober 2018 zieht der Wissenschaftsrat eine Bilanz der vergangenen Jahrzehnte, in denen Strukturen und Prozesse an den Hochschulen in allen Bundesländern reformiert und viele Befugnisse auf die Leitungsämter übertragen wurden. Der Wissenschaftsrat regt die Hochschulen an, sich systematisch mit ihrer Governance zu beschäftigten, sowohl mit den Strukturen und Prozessen als auch mit der Praxis.

Empfehlungen zur Hochschulgovernance (PDF) »»

DZHW-Studie belegt schwierige Bewerberlage an FH – hlb fordert Bund-Länder-Programm zur Gewinnung von Professorinnen und Professoren an FH

Bonn, 2. Juni 2017. Das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) hat die Bewerberlage bei der Berufung von Professorinnen und Professoren an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen untersucht. Zentrale Fragen dabei waren, inwiefern bei Berufungen an FH und HAW ein Mangel an geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern besteht, welche Fächer in welchem Ausmaß von diesem Mangel betroffen sind sowie welche Gründe es für den Mangel gibt. Bundeswissenschaftsministerin Wanka spricht von einer „alarmierenden Bewerberlage“.

Podiumsdiskussion „Perspektiven der Fachhochschule in der Wissensgesellschaft“ mit Wissenschaftsminister Prof. Konrad Wolf am 19. Mai 2017

Bonn, 8. Mai 2017. Mit der Planung eines neuen Hochschulgesetzes und dem Hochschulzukunftsprogramm stehen derzeit gleich zwei wichtige Projekte auf der Agenda des Wissenschaftsministeriums in Rheinland-Pfalz. Wir freuen uns daher, dass wir Minister Professor Dr. Konrad Wolf gewinnen konnten, im Rahmen der Delegiertenversammlung der Bundesvereinigung des Hochschullehrerbunds hlbam Freitag, den 19. Mai, um 16:00 Uhr im Mainz zum Thema „Perspektiven der Fachhochschule in der Wissensgesellschaft“ zu sprechen.

Gesetzentwurf zum Urheberrecht wurde mit deutlicher Verschlechterung gegenüber dem Referentenentwurf verabschiedet

Bonn, 21. April 2017. Die Bundesregierung hat am 12. April 2017 den Entwurf eines Gesetzes zur Angleichung des Urheberrechts an die aktuellen Erfordernisse der Wissensgesellschaft beschlossen. Im Gegensatz zum Referentenentwurf sollen wissenschaftliche Einrichtungen wie Hochschulen nur 15 Prozent eines veröffentlichten Werkes genehmigungsfrei nutzen, vervielfältigen und zugänglich machen dürfen. In diesem Punkt bleibt der neue Gesetzesentwurf deutlich hinter dem Referentenentwurf zurück, der hierfür bis zu 25 Prozent vorsah.

Reform des Urheberrechtsgesetzes bleibt hinter den Möglichkeiten

Bonn, 24. März 2017. Weder die Pauschalvergütung für die Nutzungen kleiner Teile von Werken in der Lehre noch die wissenschaftsbasierte Entscheidung über den Umfang der Auszüge aus Publikationen für die Lehre sind mit der geplanten Reform des Urheberrechtsgesetzes zu erwarten. Der Gesetzentwurf sieht lediglich die Erweiterung der bestehenden Nutzungsmöglichkeiten vor und sichert den Urhebern gleichzeitig eine unscharf bezeichnete „angemessene Vergütung“ zu. Der Hochschullehrerbund hlbsieht Nachbesserungsbedarf und fordert eine konkretere Positionierung des Gesetzgebers.

hlb kippt Hochschulgesetz Baden-Württemberg

Bonn, November 2016. Dem Hochschullehrerbund hlbist es gelungen, die Stellung der Professorinnen und Professoren an den Hochschulen zu stärken und der Gefährdung der Wissenschaftsfreiheit durch Hochschulleitungen entgegenzuwirken. Das Urteil hat eine Signalwirkung auch für die Gesetzgebung in anderen Bundesländen.

Neue Exzellenzstrategie benachteiligt Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen

Bonn, 23. Juni 2016. Am 16. Juni haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder die neue Exzellenzstrategie beschlossen, die sich weiterhin auf universitäre Grundlagenforschung beschränkt. Die Chance, Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen an den Exzellenzclustern zu beteiligen, ist im neuen Exzellenzprogramm vertan worden.

Podiumsdiskussion „Stellung der Fachhochschulen im Berliner Hochschulsystem“

Berlin, Juni 2016. Aus Anlass der bevorstehenden Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus lädt der Hochschullehrerbund Berlin zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion mit den wissenschaftspolitischen Sprechern der im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien ein.

Hochschullehrerbund hlb fordert die Beteiligung der Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen an der Exzellenzinitiative 2017

Oktober 2015. Aus Anlass der Diskussionen über die Ausgestaltung der Exzellenzinitiative ab 2017 kritisiert hlb-Präsident Nicolai Müller-Bromley Stimmen, die den Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen die Beteiligung durch eigene Anträge oder die Führerschaft in Verbünden verweigern wollen.

Hochschullehrerbund hlb weist auf die Fortsetzung ungleicher Wettbewerbsbedingungen mit der neuen BMBF-Initiative „FH-Impuls“ hin

Bonn, 19. Juni 2015. Die heute gestartete Initiative „Starke Fachhochschulen – Impuls für die Region (FH-Impuls)“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) soll vorhandene regionale Forschungsschwerpunkte an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen mit hohem Transferpotenzial fördern und deren Kooperationen mit regionalen Unternehmen nachhaltig ankurbeln.

Podiumsdiskussion zu DLV 2015: Landesregierung verspricht nachhaltige Entwicklung für sächsische Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen

Staatssekretär Uwe Gaul vom Sächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst hatte zur öffentlichen Auftaktveranstaltung der Bundesdelegiertenversammlung 2015 des Hochschullehrerbunds in Leipzig unterstrichen, der Freistaat Sachsen wolle die Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen bei ihrer Profilbildung ebenso wie bei ihren Aufgaben in der Lehre und Forschung künftig langfristiger unterstützen. So sieht der aktuelle Koalitionsvertrag einen Ausbau der Masterstudiengänge vor und die Beendung der Stellenkürzungen an Hochschulen ab 2017.

Sachsen braucht einen stabilen Bildungszugang in der Fläche - Ankündigung der Podiumsdiskussion zur Bundesdelegiertenversammlung 2015 in Leipzig

Der Hochschullehrerbund hlb veranstaltet am 29. Mai in Leipzig eine Podiumsdiskussion zum Thema „Profilbildung an Hochschulen in Sachsen“ mit Uwe Gaul, Staatssekretär im sächsischen Wissenschaftsministerium, Gesine Grande, Rektorin der HTWK Leipzig, dem Präsidenten des hlb und dem sächsischen Landesvorsitzenden des hlb.

Ausländische Studierende ganzheitlich integrieren. Der Hochschullehrerbund hlb beleuchtete auf seinem Kolloquium kritisch das Thema Internationalisierung an Hochschulen.

Bonn, 18. November 2014. Über 20 Prozent ausländische Studierende an deutschen Hochschulen, ein immer größeres Angebot englischsprachiger Lehrveranstaltungen und Studiengänge: Die deutschen Hochschulen tun viel für die Gewinnung künftiger internationaler Fachkräfte. Aber ist es damit getan?

hlb Bremen: Kurskorrektur bei der Besoldung im Öffentlichen Dienst Bremens dringend erforderlich

Bremen, Bremerhaven, 22. August 2014. Zur Sanierung seines Landeshaushaltes hatte der Bremer Senat 2013 beschlossen, dem Beispiel Nordrhein-Westfalens zu folgen und Beamten [..]

Hochschullehrerbund Bremen - Zum Entwurf des Wissenschaftsplans in Bremen

Bremen, Bremerhaven, 21. Mai 2014. Die Hochschulen im Land Bremen leisten gute Arbeit - leider aber seit Jahren unter einer extremen Unterfinanzierung. In den kommenden Jahren werden die Aufgaben für die Hochschulen umfangreicher, vielfältiger und schwieriger.So muss in der Lehre einer immer differenzierter werdenden [..]

hlb-Diskussionrunde zum Promotionsrecht für FH zeigte fragwürdigen Umgang von Universitäten mit der kooperativen Promotion

Bonn, Mai 2014. Die Auftaktveranstaltung der Bundesdelegiertenversammlung des Hochschullehrerbunds hlbam 16. Mai 2014 widmete sich dem Thema "Promotionsrecht für Fachhochschulen?". Der hlbunterstützt Bestrebungen verschiedener Länder für ein eigenständiges Promotionsrecht der Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen. Das Wissenschaftsministerium in NRW tendiert zum Festhalten am Promotionsprivileg der Universitäten, plädiert jedoch für eine Verbesserung der Promotionsmöglichkeiten [..]

Ergebnisse der Umfrage des Hochschullehrerbunds zur Workload

Bonn, April 2014. Die Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) haben sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Die Auswirkungen dieses Umbruchs für die Professorinnen und Professoren waren Gegenstand einer Umfrage[..]

Promotionsrecht für Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen ist überfällig

Bonn, 8. Januar 2014. Der Präsident des Hochschullehrerbunds hlb, Prof. Dr. Nicolai Müller-Bromley, begrüßt den Vorstoß von Wissenschaftsministerin Waltraud Wende, das Promotionsrecht für die Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen in Schleswig-Holstein einzuführen. [..]

Konferenz der Landesvorsitzenden 2013 in Bremen: Der Hochschullehrerbund hlb fordert eine einheitliche Professorenbesoldung - die Berufungssituation an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulenspitzt sich weiter zu

Bremen, 16. November 2013. Anlässlich der diesjährigen Konferenz der Landesverbände des Hochschullehrerbunds hlb tauschten die Vorsitzenden ihre Erfahrungen über die Reform der W-Besoldung für Professorinnen und Professoren aus. Gerügt wurde, dass sich die Bundesländer nicht auf ein einheitliches Modell einigen konnten. Derzeit sind drei Modelle einer Reform der W-Besoldung erkennbar. [..]

Bundesdelegiertenversammlung des hlb in Merseburg, Diskussion mit Sachsen-Anhalts Staatssekretär für Wissenschaft, Marco Tullner

Merseburg, 3. Mai 2013. Zu Beginn seiner diesjährigen Bundesdelegiertenversammlung am 3. und 4. Mai greift der Hochschullehrerbund das Thema Forschung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen auf. In eine Diskussionsrunde mit hlb-Präsident Prof. Dr. Nicolai Müller-Bromley, Hochschule Osnabrück, und Staatssekretär Marco Tullner aus dem Wissenschaftsministerium Sachsen-Anhalt u. a. wird über die Ausweitung der Forschung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen und die Chancen von Fachhochschulabsolventen auf eine Promotion diskutiert. Weitere Themen waren die geplanten Sparmaßnahmen im Hochschulbereich in Sachsen-Anhalt. [..]

Bundesdelegiertenversammlung des hlb in Merseburg, Diskussion mit Sachsen-Anhalts Staatssekretär für Wissenschaft, Marco Tullner:

Merseburg, 3. Mai 2013. Zu Beginn seiner diesjährigen Bundesdelegiertenversammlung am 3. und 4. Mai greift der Hochschullehrerbund das Thema Forschung an Fachhochschulen auf. In eine Diskussionsrunde mit hlb-Präsident Prof. Dr. Nicolai Müller-Bromley, Hochschule Osnabrück, und Staatssekretär Marco Tullner aus dem Wissenschaftsministerium Sachsen-Anhalt u. a. wird über die Ausweitung der Forschung an Fachhochschulen und die Chancen von Fachhochschulabsolventen auf eine Promotion diskutiert. Weitere Themen waren die geplanten Sparmaßnahmen im Hochschulbereich in Sachsen-Anhalt. [..] 

Wer forscht, soll promovieren können - Podiumsdiskussion an der HTWK Leipzig

Leipzig, 21. Januar 2013: Der Hochschullehrerbund fordert, forschungsstarke Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen  nicht länger vom Promotionsrecht auszuschließen. "Wer forscht, soll promovieren dürfen", fasst Professor Nicolai Müller-Bromley, Präsident des Hochschullehrerbundes, zusammen. Diskussionsrunde mit Vertretern aus Politik und Hochschulbereich. [..]

Die Hochschule für angewandte Wissenschaften/Fachhochschule als Ort exzellenter Lehre und Forschung

Bonn, 9. Mai 2012. Der Hochschullehrerbund hlb hält seine diesjährige Bundesdelegiertenversammlung am 11. und 12. Mai in Lübeck ab. Eröffnet wird die Jahreshauptversammlung um 16 Uhr im Hotel Atlantic Lübeck mit einer Diskussionsrunde über die Lehr- und Forschungsbedingungen an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen. Dazu eingeladen sind die Präsidenten der Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen Lübeck und Kiel, Prof. Dr. Stefan Bartels und Prof. Dr. Udo Beer. [..]

Zehn Jahre W-Besoldung waren genug - Professorinnen und Professoren begrüßen Ende der W-Besoldung

Bonn, den 14. Februar 2012. Der Hochschullehrerbund hlb begrüßte die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über die Verfassungswidrigkeit der W-Besoldung. Die W-Besoldung war 2002 von der damaligen Bundesregierung zusammen mit den in der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) zusammengeschlossenen deutschen Hochschulleitungen gegen den Willen der Professorinnen und Professoren durchgesetzt worden. Die seit der Föderalismusreform 2006 zuständigen Länder hatten sie fortgeführt. [..]

Nicolai Müller-Bromley ist erneut Präsident des Hochschullehrerbundes

Die Delegierten der 16 Landesverbände des Hochschullehrerbundes wählten während ihrer Versammlung am 7. Mai 2011 in Saarbrücken den Lehrstuhlinhaber für öffentliches Recht an der Hochschule Osnabrück, Prof. Dr. Nicolai Müller-Bromley, erneut zum Präsidenten des hlb. Zu Vizepräsidenten wurden Prof. Dr. Olga Rösch, Prof. Dr. Walter Kurz und Prof. Dr. Jochen Struwe gewählt. [..]

Bundesdelegiertenversammlung Saarbrücken 2011 Bericht des Bundespräsidiums

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
nachfolgend möchten wir Sie über die wesentlichen Aktivitäten des Bundespräsidiums seit der letzten Bundesdelegiertenversammlung im Mai 2010 informieren. Wie stets, kommen zur Fortführung einiger bekannter Themen einige neue Bereiche hinzu. [..]

Die W-Besoldung auf dem Prüfstand - Das Bundesverfassungsgericht entscheidet über die Amtsangemessenheit der W-Besoldung

Bonn, 30. März 2011 Das Bundesverfassungsgericht hat einen Vorlagebeschluss des Verwaltungsgerichts Gießen zur Frage der Amtsangemessenheit der Grundvergütung der W 2-Besoldung zur Entscheidung angenommen und dem Hochschullehrerbund hlb Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. [..]

Promotionsrecht für forschungsstarke Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen Hochschullehrerbund hlb fordert den Zugang zum Promotionsrecht für forschende Bereiche an Hochschulen für angewandte Wissenschaften

Bonn, den 14. Juli 2010. Der Hochschullehrerbund hlb fordert, forschungsstarke Bereiche an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen nicht länger vom Promotionsrecht auszuschließen. „Wer forscht, soll promovieren dürfen“, fasst der Präsident des Hochschullehrerbundes hlb, Prof. Dr. Nicolai Müller-Bromley, die Forderung zusammen. Es genüge nicht, Fachhochschulen in "Hochschulen für angewandte Wissenschaften" umzubenennen. Die Hochschulgesetze müssten es forschungsstarken Bereichen dieser Hochschulen auch ermöglichen, ein eigenes Promotionsrecht zu erhalten, wenn sie die vom Wissenschaftsrat im Juli 2009 aufgestellten Kriterien erfüllten. [..]

W-Besoldung gefährdet die Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen: Erste bundesweite Studie zur W-Besoldung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulenbescheinigt dramatische Auswirkungen.

Bonn, den 15. Januar 2009. Nur noch 76 Prozent der Professorinnen und Professoren an den deutschen Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen sind mit ihrer Berufswahl zufrieden - fünf Prozent weniger bei den W-Besoldeten als bei den C-Besoldeten. Nur 42 Prozent würden einem guten Freund zur Übernahme einer Professur raten. Nur 16,8 Prozent meinen, dass die zwischen 2003 und 2005 eingeführte WBesoldung die Leistungsbereitschaft der Hochschullehrer fördert. Und über 86 Prozent meinen, die Besoldung mache es unmöglich, qualifizierten Nachwuchs für Professuren zu gewinnen. [..]

Hochschullehrerbund hlb fordert Stärkung der anwendungsorientierten Forschung durch Beteiligung an der Exzellenz-Initiative von Bund und Ländern

Bonn, April 2005. Das Potenzial für Forschung, Entwicklung, Wissens- und Technologietransfer an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen hat ein so hohes Niveau erreicht, dass es von den Förderprogrammen in Bund und Ländern nicht mehr annähernd gedeckt werden kann. Der Präsident des Hochschullehrerbundes hlb, Professor Dr. Nicolai Müller-Bromley, weist darauf hin, dass in diesem Jahr im Bund-Länder- Programm FH3 - Angewandte Forschung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen im Verbund mit der Wirtschaft - der Anteil der Anträge, die aus den bereitgestellten Mitteln gefördert werden können, einen historischen Tiefstand erreichen wird. Bei einer Förderquote unterhalb von 10% erhält das Antragsverfahren den Charakter einer Lotterie, so Müller-Bromley. Aufwand für Antragstellung und Chancen der Realisierung stünden dann in keinem zumutbaren Verhältnis zueinander. [..]