Aufgaben/Ziele

Der Hochschullehrerbund - ein Berufsverband

Der Hochschullehrerbund hlb ist der Berufsverband der Professorinnen und Professoren an Fachhochschulen in Deutschland. Er sieht seine Aufgabe unter anderem darin, das Profil einer Hochschulart, die Wissenschaft und Praxis miteinander verbindet, in der Öffentlichkeit darzustellen. Der hlb fördert die Kommunikation zwischen den Lehrenden und unterstützt Bemühungen um die Intensivierung der Beziehungen zwischen den Fachhochschulen einerseits und Wirtschaft, Verwaltung und sonstigen Bereichen der Gesellschaft andererseits. Er berät seine Mitglieder in allen Fragen der Ausübung des Hochschullehrerberufs. Er verlegt das Periodikum Die Neue Hochschule (DNH). Sie ist die einzige Zeitschrift, die sich ausschließlich fachhochschulspezifischen Themen widmet.

Hochschulpolitik

Der hlb vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber dem Gesetzgeber, gegenüber Behörden und Gerichten sowie anderen Verbänden und der Öffentlichkeit.
Hierbei fordert der hlb insbesondere:

  • eine angemessene Vergütung, die der hohen Qualifikation der Professorinnen und Professoren an Fachhochschulen entspricht.
  • eine Absenkung der Lehrverpflichtung, um Raum für anwendungsorientierte Forschung zu schaffen.
  • Technologie- und Wissenstransfer in einem gut ausgestatteten Umfeld.
  • akademische Mitarbeiter auf Qualifikationsstellen zur Unterstützung der Professorinnen und Professoren.
  • Entscheidungsprozesse, in denen Erfahrung und Qualifikation der Lehrenden den Ausschlag geben.
  • Fachbereiche, die ihre Aufgabe als verantwortliche Einheiten für Lehre und Forschung eigenständig wahrnehmen.
  • Verwaltungen, die als Service-Einrichtungen Lehre und Forschung unterstützen.
  • Erweiterung des Fächerspektrums der Fachhochschulen auch in Bereichen, die bisher den Universitäten vorbehalten waren.
  • Master-Studiengänge, die allen qualifizierten Studierenden offen stehen.
  • einen fairen Wettbewerb zwischen den Hochschularten zum Beispiel beim Promotionszugang für Master-Absolventen und bei der Einstellung im öffentlichen Dienst.